{"id":1,"date":"2015-01-28T08:50:16","date_gmt":"2015-01-28T07:50:16","guid":{"rendered":"http:\/\/alm.a-virtual-memorial.org\/?p=1"},"modified":"2019-09-12T21:15:00","modified_gmt":"2019-09-12T20:15:00","slug":"hello-world","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/?p=1","title":{"rendered":"Das Projekt"},"content":{"rendered":"<p><font color=\"#FF0000\"><strong>A Living Memorial \u2013<br \/>\nMahnmahlprojekt gegen das Vergessen, Rassismus, Ausl\u00e4nderfeindlichkeit und Antisemitismus<\/strong><br \/>\nvon WOF Agricola<\/font><\/p>\n<p>ist ein Medienkunstkontext f\u00fcr die Opfer des Holocaust, der zwischen 1993 und 1999 realisiert wurde und am 27.1.1995 im Historischen Archiv der Stadt K\u00f6ln vom K\u00f6lner Medienk\u00fcnstler Agricola de Cologne unter dem damaligen Namen W.O.F. Agricola als ersteb von \u00fcber 42 darauffolgenden Austragungsorten in Austellungsinstallationen der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Unter der Schirmherrschaft von Ignatz Bubis (1927-1999), dem verstorbenen Pr\u00e4sidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, versuchte dieses  in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts realisierte Gedenkprojekt, eine Verbindung zwischen dem historischen Nationalsozialismus 1933-1945 und den neofaschistischen Manifestationen der damaligen Zeit herzustellen. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa fanden an vielen Orten t\u00e4glich neofaschistische Demonstrationen statt.<\/p>\n<p>Dieses Mahnmal m\u00f6chte nicht nur das 1998 zum Teil durch rechtsterroristischen Vandalismus zerst\u00f6rte Projekt rekonstruieren, sondern auch auf eine Epoche aufmerksam machen, die stark an die Zeiten erinnert, in denen rechts gerichtete politische Parteien und Populisten wieder eine sehr gef\u00e4hrliche Rolle spielen und antisemitische und antijudaistische Str\u00f6mungen sichtbar werden, wie in den 90er Jahren, als dieses Projekt zerst\u00f6rt wurde. Das Memorial-Projekt war Opfer seiner eigenen Ziele geworden, und als Zeugen wurden die \u00dcberreste der Zerst\u00f6rung zu einem Denk-,Gedenk- und Mahnmal &#8211; auch von verlorenen Illusionen.<\/p>\n<p>Das Projekt des Mahnmahlprojekts ist undenkbar ohne die vielf\u00e4ltigen Aspekte von Geschichte, die den eigentlichen Anla\u00df f\u00fcr eine k\u00fcnstlerische Auseinandersetzung in den Jahren 1993 &#8211; 1998 darstellten.<\/p>\n<p>1. die NAZI \u00c4ra, welche basierend auf einer menschenverachtenden Ideologie Urheber der Ausl\u00f6schung menschlichen Lebens im industriellen Ma\u00dfstab &#8211; der Holocaust- war, deren Opfer Juden und andere von der NAZI Ideologie als lebensunwert deklarierte Minderheiten wie Sinti und Roma, Homosexuelle, Andersdenkende und Andersgl\u00e4ubige wurden &#8211; 1933-1945<\/p>\n<p>2. die Familiengeschichte des K\u00fcnstlers<\/p>\n<p>3. der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989<\/p>\n<p>Darum ist es nicht nur erlaubt, sondern geradezu zwingend, davon zu sprechen, da\u00df es sich bei dem k\u00fcnstlerischen Vorhaben anstatt um ein abgeschlossenes Projekt, welches w\u00e4hrend eines bestimmten Zeitraum realisiert wurde, sondern vielmehr um einen zeitlich nicht eingegrenzten Prozess handelt, welcher auf einer internen famili\u00e4ren Disposition beruhend, bereits bei der Geburt des K\u00fcnstlers angelegt war. Es war nur eine Frage der Zeit oder des gegebenen Anlasses, wann dieser Prozess sich nach au\u00dfen, z.B.  in einem k\u00fcnstlerischen Projekt manifestierte. Solche Manifestationen gab es verschiedentlich bereits seit der Kindheit des K\u00fcnstlers, z.B. in dem er ohne jeden erkennbaren Bezug, sich in seinen gemalten Bildern, mit dem Judentum auseinandersetzte. Das rief auf der einen Seite Erstaunen hervor, auf der anderen Seite ma\u00df niemand dem zum damaligen Zeitpunkt irgendeine Bedeutung bei. <\/p>\n<p>Zu der Nachkriegsgeneration geh\u00f6rend wuchs der K\u00fcnstler auf der einen Seite mit einem Geschichtsbewu\u00dftsein auf, welches vom humanistischen Gedankengut gepr\u00e4gt war, er besuchte ein humanistisches Gymnasium, auf der anderen Seite wurde weder in seiner Familie, noch w\u00e4hrend der Schulzeit, die Zeit des Nationalsozialismus in einer wahrnehmbaren Weise thematisiert. Der Geschichtsunterricht in der Schule war so aufgebaut, da\u00df am Ende eines Schuljahrs die Weimarer Republik stand, welches gerade noch die Machtergreifung Hitler&#8217;s zulie\u00df, doch auf die Nazi-Diktatur selbst und den durch sie vom Zaune gebrochene 2. Weltkrieg ging der Geschichtsunterricht nicht ein.<br \/>\nDies wurde allenfalls in Sekundenschnelle abgehandelt, als am 20. Juli eines jeden Jahres, des Attentats Graf Schenk von Stauffenbergs auf Hitler gedacht wurde. Immerhin!<\/p>\n<p>Diese Art Marginalisierung trug in jedem Falle dazu bei, da\u00df Familie und Schule nur wenig Anla\u00df boten, sich mit der Nazi-Zeit auseinanderzusetzen, und somit taten dies die Auseinandersetzungen, welche in den 60iger Jahren in Deutschland \u00f6ffentlich ausgetragen wurden, auch nicht. Hinzukam, da\u00df Agricola de Cologne sich in seiner Jugend anstatt mit politischen Fragen, vielmehr mit Fragen der Kunst und imagin\u00e4ren Welten auseinandersetzte. Durch eigenes Erleben war der K\u00fcnstler jedoch mit der DDR Diktatur konfrontiert, denn seit fr\u00fcher Kindheit fuhr er zusammen mit seiner Mutter in den Sommerferien zu seinen Gro\u00dfeltern in Ostdeutschland, so auch 1961. Der Mauerbau in Berlin am 13. August 1961, die damit geschlossenen Grenzen und die Frage, ob die Familie \u00fcberhaupt je nach Westdeutschland zur\u00fcckkehren k\u00f6nnte, brannte sich als Trauma tief in seine Erinnerung ein, und nachdem die R\u00fcckkehr nach Westdeutschland m\u00f6glich geworden war, weigerte er sich noch mals den Boden der ostdeutschen Diktatur zu betreten.  <\/p>\n<p>Das Jahr 1989 stellt gerade auch f\u00fcr den K\u00fcnstler aus vielen Gr\u00fcnden eine Z\u00e4sur dar, im Mai starb sein Vater, und am 9. November fiel die Berliner Mauer. Eher im Jahr hatte er den gemeinn\u00fctzigen Verein &#8220;ARCHA Society&#8221; gegr\u00fcndet, und es war ein au\u00dferordentlicher Zufall, da\u00df ihm am 9. November, dem Tag des Mauerfalls in Berlin das K\u00f6lner Registergericht den Eintrag in Vereinsregister best\u00e4tigt hatte. Dies als Zeichen des Himmels deutend fokussierte er von nun die Arbeit dieses Vereins auf einen Kulturaustausch zwischen West- und Osteuropa, weshalb er zahlreiche Reisen hinter den ehemaligen eisernen Vorhang unternahm.<br \/>\nAls Folge der &#8220;International ARCHA Konferenz&#8221;, welche er im Mai 1991 in der deutsch-polnischen Grenzstadt G\u00f6rlitz durchf\u00fchrte, f\u00fchrten ihn seine Reisen vorzugsweise nach Polen, wo er insbesondere durch den Besuch zahlreicher Gedenkst\u00e4tten wie Auschwitz oder Majdanek zum ersten Male mit dem unvorstellbaren Ausma\u00df deutscher Barbarei, welche sich auf dem Boden Polens manifestierte, konfrontiert wurde, was einen tiefen und nachhaltigen Schock verursachte.<\/p>\n<p>Er f\u00fchlte sich dazu aufgerufen, als K\u00fcnstler seinen pers\u00f6nlichen Beitrag zu einer Auss\u00f6hnung mit den Juden, aber auch mit Polen, denn dem Land und seiner Bev\u00f6lkerung war ebenfalls unvorstellbares Leid durch die Deutschen zugef\u00fcgt worden. Sein k\u00fcnstlerisches Vorhaben nannte er &#8220;1000 Jahre, 50 Jahre und noch stets so schrecklich jung&#8221;.<\/p>\n<p>Dabei stehen die <strong>&#8220;1000 Jahre&#8221; <\/strong>&#8211; f\u00fcr das &#8220;1000 j\u00e4hrige Reich Hitler&#8217;s&#8221;, welches tats\u00e4chlich ja &#8220;nur&#8221; wenige Jahre w\u00e4hrte, die<strong> 50 Jahre<\/strong> auf das Jahr 1995 und die 50. Wiederkehr des Ende des 2. Weltkriegs und damit auch des 1000 jahrigen Reichs, und <strong>&#8220;noch stets so schrecklich jung&#8221;<\/strong> bezieht sich auf die zahlreichen neofaschistischen Manifestationen und damit das Aufkeimen der menschenverachtenden, nationalsozialistischer Ideologie , welche nach dem Fall der Berliner Mauer in den 90iger Jahren des 20. Jahrhunderts nicht nur in Deutschland, sondern in vielen europ\u00e4ischen Staaten an der Tagesordnung waren.<\/p>\n<p>Das war ein v\u00f6llig neuer Ansatz in der k\u00fcnstlerischen Auseinandersetzung mit dem Holocaust, der anders als andere k\u00fcnstlerische Versuche zuvor, den Ansatz nicht in geschichtlichen Ereignissen vor mehr als 50 Jahren suchte, die man selbst aus eigener Anschauung ja gar nicht kannte oder kennen konnte, sondern in der Aktualit\u00e4t der Jetztzeit und diese als Basis und Anla\u00df nehmend, einen Bogen zu den geschichtlichen Ereignissen der Nazi-\u00e4ra zu schlagen. <\/p>\n<p>Er visualisierte also nicht das Grauen, welches den Opfern durch die T\u00e4ter wiederfuhr, vielmehr entstand so etwas wie Grauen beim Betrachter durch die k\u00fcnstlerische Botschaft, die wiederauferstehende, menschenverachtende Ideologie der Neonazimanifestationen, lie\u00dfen den Holocaust jetzt und zu jeder Zeit m\u00f6glich erscheinen, und dem galt es mit aller Macht entgegenzuwirken.<br \/>\nAnstatt in die Vergangenheit verlagerte der K\u00fcnstler das Gedenken in Gegenwart und Zukunft, ausgehend von Begebenheiten, mit denen sich der in der Jetztzeit lebende Betrachter identifizieren konnte. Wenn dieser dann den gedanklichen Bogen auf Begebenheiten der Vergangenheit schlug war der Boden f\u00fcr ein besseres Verstehe und damit dem Nachvollziehen der geschichtlichen Ereignisse m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Obwohl das k\u00fcnstlerische Vorhaben sich in einer fast konventionellen Form einer Ausstellung von Bildobjekten darstellte, schlo\u00df es stark interaktive Komponenten mit ein, denn es aktivierte den Betrachter in mehrfacher Hinsicht. Dabei wandte der K\u00fcnstler g\u00e4ngige k\u00fcnstlerische Medien wie Fotografie, Kollage, Zeichnung oder skulpturale Elemente in einer vielfach unbekannten und darum auch irritierenden Weise an, die g\u00e4ngige Sichtweisen und damit auch des Betrachters Wahrnehmung in Frage stellte. Die Bildobjekte standen zudem nicht individuell f\u00fcr sich selbst, sondern bekamen ihren Sinn erst durch deren Inszenierung als Ausstellung, auf diese Weise zwang die Ausstellung den Betrachter sich zu bewegen. Erst nach Abschlu\u00df des Rundgangs war es dem Betrachter m\u00f6glich, die Ausstellung als Gesamtheit und damit deren Sinn zu erfassen. Die Ausstellungsinstallation war deshalb auch das eigentliche Kunstwerk zu verstehen. Der K\u00fcnstler nahm die Strukturen der Medienkunst, wie sich heute darstellt um viele Jahre voraus. <\/p>\n<p>Die Er\u00f6ffnung des Ausstellungsvorhabens fand im Januar 1995 im Historischen Archiv der Stadt K\u00f6ln statt, von wo auch das Vorhaben in den darauf folgenden Monaten in 10 polnischen Museen gezeigt wurde. Als im M\u00e4rz 1995 der damalige Pr\u00e4sident des Zentralrates der Juden in Deutschland &#8211; <strong>Ignatz Bubis <\/strong>&#8211; die Schirmherrschaft \u00fcber dieses Projekt \u00fcbernommen hatte, war dies der Anla\u00df, von dieser Ausstellung ausgehend, das sp\u00e4tere Mahnmalprojekt &#8211; &#8220;A Living Memorial &#8211; Mahnmalprojekt gegen das Vergessen, Rassismus, Ausl\u00e4nderfeindlichkeit und Antisemitismus &#8211; weiter zu entwickeln.<\/p>\n<p>Es war aber auch diese Schirmherrschaft, durch die das Vorhaben eine neue Art \u00f6ffentlicher Wahrnehmung erhielt, mit fatalen Folgen f\u00fcr den K\u00fcnstler, denn nun wurde er Opfer von rechtsmotivierten Telefonterror und anonymen Drohbriefen. Man vergegenw\u00e4rtige sich zudem, da\u00df zu damaliger Zeit Personen \u00f6ffentlichen Interesses vielfach Opfer von Briefbomben wurden, eiman denke dabei an ein so prominentes Opfer, den damaligen Wiener Oberb\u00fcrgermeister Zilk, der durch die detonation einer Briefbombe seinen Arm verlor. Es war also keineswegs abwegig, anzunehmen, der K\u00fcnstler k\u00f6nne ebenfalls Opfer eines solchen Anschlags werden, zumal dieser \u00fcber einen Zeitraum von mehreren Jahren verst\u00e4rkt verd\u00e4chtige Postsendungen erhielt. Obwohl sich keine dieser Briefsendungen als Bombe herausstellte, wuchs zunehmend die Angst, eines Tages w\u00fcrde etwas Schreckliches passieren., was dann tats\u00e4chlich auch ganz unvermittelt eintraf.<\/p>\n<p>Von dieser unterschwelligen Angst getrieben, entwickelte der K\u00fcnstler das Konzept eines mobilen Mahnmals, welches aus mehreren Einheiten &#8211;  \u201eKunstr\u00e4umen\u201c  &#8211; bestand, die jede einer bestimmten symbolischen Farbe zugeordnet waren, mit Namen \u2013 A Living Memorial Kunstrume \u2013 Mahnmalprojekt gegen das Vergessen etc.<\/p>\n<p>So wurde aus der Ausstellungsinstallation \u201e1000 Jahre, 50 Jahre und noch stets so schrecklich jung\u201c  der sog. \u201eBraune Raum\u201c. Die Farbe \u201eBraun\u201c steht dabei f\u00fcr die Naziideologie. Neu geplant waren der \u201eGr\u00fcne Raum\u201c, der \u201eBlaue Raum\u201c, sowie der \u201eRote Raum\u201c und der \u201eGelbe Raum\u201c und der \u201eSchwarze Raum\u201c.<\/p>\n<p>Den k\u00fcnstlerischen Vorstellungen entsprechend sollten diese \u201eKunstr\u00e4ume\u201c am besten gleichzeitig an unterschiedlichen Orten installiert werden, mit dem Ziel den Besucher dazu einzuladen und zu motivieren, \u00f6rtliche Gegebenheiten, welches zuvor keine Kunstbez\u00fcge hatten, mit der ge\u00e4nderten Identit\u00e4t eines Kunstraums neu zu erfahren und wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Auf seinen zahlreichen Reisen im Osten Europas war der K\u00fcnstler schockiert dar\u00fcber, wie wenig Zeugnisse j\u00fcdischen Lebens in Gegenden verblieben waren, in den vor dem Holocaust die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung Juden waren. Darum machte es sich der K\u00fcnstler zur Aufgabe, wohin auch sein Reisen ihn f\u00fchrten, Zeugnisse j\u00fcdischen Lebens mit der Kamera zu dokumentieren. In der Mehrzahl aller F\u00e4lle handelte es sich dabei um j\u00fcdische Friedh\u00f6fe, die h\u00e4ufig einer radikalen Vernichtung entkommen waren, und damit vielfach die einzigen Zeugnisse darstellten, da\u00df am Ort \u00fcberhaupt einmal ein Jude lebte. Der \u201eGr\u00fcne Raum\u201c hatte als farbliche Gestaltungselement die Farbe \u201eGr\u00fcn\u201c, und nahm entsprechende fotografischen Elemente mit auf, w\u00e4hrend der \u201eBlaue Raum\u201c , in der die Farbe \u201eBlau\u201c als gestalterisches Hauptelement historische und aktuelle Begebenheiten einer zeitgen\u00f6ssische k\u00fcnstlerischen Bewertung unterzog.<br \/>\nDer Rote Raum kam 1998 zum Einsatz und schlo\u00df neben statischen Bildobjekten zum ersten Male auch bewegte Bilder und interaktive Komponenten unter Einbeziehung von Computern bzw Computerbildschirmen mit ein. <\/p>\n<p>Im September 1998 geschah dann das Unfa\u00dfbare, als das Vorhaben des Mahnmahlprojekts dem Anschlag von Neonazis zum Opfer fiel und damit ein j\u00e4hes Ende fand.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Bildobjekte teilweise irreparabel besch\u00e4digt waren, war es vor allem die Gesamtheit des Vorhabens, welche vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt wurde war. Eine Wiederaufnahme und gar Weiterentwicklung wurde vereitelt, als der K\u00fcnstler als Folge des Anschlags in ein monateandauerndes Koma fiel, aus dem er aber im Mai 1999 zum Gl\u00fcck wieder erwachte. <\/p>\n<p>Insgesamt wurde das k\u00fcnstlerische Mahnmalvorhaben an 43 Orten in Polen, der Tschechischen Republik, Belgien, Ost-und Westdeutschland installiert.<\/p>\n<p>Im August 1999 starb der Schirmherr des Vorhabens, Ignatz Bubis.<\/p>\n<p>Das Online Projekt stellt den Versuch einer Rekonstruktion dar, welche Ignatz Bubis gewidmet ist.<\/p>\n<p>Am 1.1 2000 nahm der K\u00fcnstler, wiederauferstanden als Agricola de Cologne das Konzept erneut auf, sich k\u00fcnstlerisch mit Gedenkkontexten zu befassen, als er das Projekt \u201eA Virtual Memorial Foundation\u201c ins Leben rief, welches als Mutter aller bis zum heutigen Tage realisierten Projektvorhaben zu verstehen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A Living Memorial \u2013 Mahnmahlprojekt gegen das Vergessen, Rassismus, Ausl\u00e4nderfeindlichkeit und Antisemitismus von WOF Agricola ist ein Medienkunstkontext f\u00fcr die Opfer des Holocaust, der zwischen &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":30,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1"}],"collection":[{"href":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":240,"href":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1\/revisions\/240"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/30"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alm.nmartproject.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}